Blattlausinvasion

„Blattläuse an den Rosen, am Salat. am Kirschbaum , am Zierstrauch. .... Überall Läuse! Was kann ich dagegen machen?“

Blattlausinvasion – was tun?


Sehr früh finden wir die ersten Blattläuse auf unseren Pflanzen und Blumen.
Diese sind zwar die häufigsten Saftsauger an unseren Pflanzen, aber immer noch recht einfach zu bekämpfen. Bei Topfpflanzen genügt es meist, diese einmal kopfüber in lauwarmes Wasser zu tauchen, dem einige Spritzer eines Geschirrspülmittels als Netzhilfe zugefügt wurden. Oder man setzt eine Lösung aus 300 Gramm reiner Schmierseife, 10 Liter heißem Wasser, einem halben Liter Spiritus, 1 Esslöffel Kalk und 1 Esslöffel Salz an, die nach dem Abkühlen unverdünnt auf die Blattlauskolonien gesprüht wird.


Auch eine angesetzte Brennesseljauche  mit Ackerschachtelhalm stark verdünnt,  hauptsächlich als Pflanzenstärkung und bei Bedarf mehrmals wiederholt, wirkt.
Kommen Sie mit diesen Methode nicht zurande, gibt es biologische  Mittel aus der Pflanzenapotheke. Das Mittel Neem z.B. ist ein reines Naturprodukt. Es wird aus dem Indischen Neembaum gewonnen.


Blattläuse sollte man keinesfalls ignorieren. Die Schäden welche diese hinterlassen sind groß. Wichtig ist, die laufende Beobachtung. Sind viele Blätter erst einmal eingerollt, soviele dass wegschneiden schon schädigend für den Baum – Strauch ist,  dann werden Sie an einem systemischen Insektizid nicht vorbeikommen.
Immer zuerst genau beobachten, dann erst Maßnamen setzen. Blattläuse haben viele natürliche  Feinde. Diese unbedingt fördern, also Möglichkeiten und Unterschlupfe für Nützlinge schaffen.


Ameisen sind keine Blattlausvertilger. Im Gegenteil, sie verschleppen die Blattläuse solange diese noch nicht fliegen können von Baum zu Baum. Laufen den Stamm entlang Ameisen gibt es sicher Blattläuse.  Blattläuse scheiden einen Süßstoff aus, den Ameisen lieben. Sie „melken“ die Blattläuse richtig und tragen den süßen Saft zu Ihren Brutplätzen.


Diesen Süßstoff versprühen die Blattläuse weit hinaus auf die Blätter und Zweige. Man kann die klebrigen Ausscheidungen rund um die Blattlauskolonien sehen.
Auf diesen süßen Ausscheidungen siedeln sich in der Folge dunkle “Rußtaupilze“ an. Diese machen Blätter und Früchte unansehnlich schwarz – grau und schädigen sie auch.

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