vertikutieren

Rasen wird viel dichter gesät als z.B. Dauerwiese oder Blumenwiese er ist dadurch wesentlich strapazfähiger. Er bildet einen dichten Bewuchs der jährlich im Frühling durch vertikutieren durchlüftet werden soll.

Was bringt Vertikutieren, wie wird´s gemacht und wann ist der beste Zeitpunkt?
Trockene Mährückstände, Ausläufer und abgestorbene Wurzeln bilden eine dichte Filzschicht. Luft, Wasser und Nährstoffe gelangen nur noch begrenzt zu den Rasenwurzeln. Die Rasengräser werden geschwächt und können sich gegen Moos und Krankheiten schlechter behaupten.
Hier hilft fachgerechtes Vertikutieren. Handgeräte eignen sich nur für kleine Flächen. Motorvertikutierer können bei Händlern und in Fachmärkten ausgeliehen werden. Beim Vertikutieren dringen Messer senkrecht in den Boden ein. Flachwachsende Wurzeln von Fremdgräsern und Unkräutern werden dabei zertrennt und mit den alten  Ablagerungen, dem Filz, ans Tageslicht befördert. Der Rasen wird durch diese Behandlung zu neuem Austrieb angeregt. Die beste Zeit für eine Frühlingskur ist im April/Mai. Später im Jahr vertikutiert man wieder Mitte bis Ende September. Ideal ist dabei ein mäßig feuchter Boden mit leicht angetrockneter Oberfläche. Vorher bekommt der Rasen einen kurzen Schnitt. Verteilt man noch scharfen Sand (z.B. Maurersand) – etwa 1 Kubikmeter pro 100 Quadratmeter – hält die Belüftungskur etwas länger an.
Letzter Schritt: Ausbringen eines Rasenspezialdüngers. Nach dieser strapaziösen Behandlung braucht der Rasen noch ein wenig Ruhe und sollte nicht mehr soviel betreten werden, bis er wieder dicht geschlossen wächst.

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