schorf

Schwarze Flecken an Blättern und Früchten bei den Äpfeln

Bei den Apfelbäumen ist der Schorfpilz wohl die meistverbreitete Pilzkrankheit. Er äußert sich mit braunschwarzen Punkten auf Blättern und in der Folge an den Früchten. Bei feuchtwarmem Wetter beginnt ab April die Schorfgefahr. Bei genügend langer Feuchtigkeit werden die Wintersporen „von den alten Blättern wieder in die Baumkrone geschleudert“ und der Kreislauf geht wieder weiter mit neuen Infektionen. Diese Primärinfektion dauert bis etwa Mitte Juni. Sind die Äpfel bis dort schorffrei, haben Sie schon gewonnen.
Sie haben nun zwei Möglichkeiten. Entweder mit einem Pilzmittel den Schorf zu bekämpfen und zwar bei jeder längeren Blattnässe muss ein Belag auf den Blättern sein oder Sie lassen auf Grund von Eigenerfahrungen der Natur freien Lauf.

Zu glauben, alle alten Sorten sind robust, das ist ein Irrtum. Es gibt neue Sorten welche auf Robustheit gezüchtet worden sind bei denen es kaum Pilzkrankheiten gibt. Wichtig ist es lockere Kronen zu halten und bei guter Humusversorgung (mulchen- oder Kompost ausbringen) nicht zuviel zu düngen.

Es gibt erfahrene Praktiker die ein Mal vor der Blüte spritzen, und je nach Witterung mit weiteren zwei bis drei Spritzungen, nachher Schorf und Mehltau im Zaum halten.
Sie verwenden die Mittel Kupfer und Schwefel kombiniert.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.