sternrußtau

Was tun gegen Sternrußtau?

Welcher Rosenliebhaber kennt sie nicht, die kleinen, schwarzbraunen Flecken auf den Blättern seiner Schützlinge? Meist nach der ersten Blüte breiten sie sich sichtbar aus, und bald darauf fällt das Laub ab. Sternrußtau wird durch einen Pilz verursacht, der an den Zweigen der Rose, vor allem aber im Boden überwintert. Von dort werden die Sporen durch auftreffendes Gieß- oder Regenwasser auf die Rosen gespritzt und breiten sich je nach Empfindlichkeit der Sorte mehr oder weniger rasch aus.

Die erste  vorbeugende Maßnahme gegen den Sternrußtau ist deshalb die Auswahl robuster Rosenzüchtungen mit dem Gütezeichen ADR. Weiterhin lässt sich das Aufspritzen der Pilzsporen durch geeignete Unterpflanzung und Einsammeln kranker Blätter etwas eindämmen.

Achten beim Gießen. Rosen besser morgens als Abends gießen. Nie mit vollem Strahl auf die Erde gießen sodass die Sporen nach oben geschleudert werden.

Nicht zu Unterschätzen bei dieser Krankheit sind Boden und Lage des Rosenbeetes. Zuviel Feuchtigkeit also auch schattige Lagen fördern den Sternrußtau.

Der Einsatz von EM – Effektiven Mikroorganismen, zeigt auch je nach Sorte einen einigermaßen zufriedenstellenden Erfolg.

Die Behandlung mit einem Pflanzenschutzmittel sollte schon vorbeugend beginnen, spätestens ab Mitte Mai, und muss regelmäßig wiederholt werden. Eine ausreichende Nährstoffversorgung kräftigt die Rosen und macht sie so widerstandsfähiger.

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