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Rosenunterpflanzung - ja oder nein?

Rosen sehen in Kombination mit anderen Pflanzen nicht nur attraktiver aus, eine Unterpflanzung trägt – richtig gemacht – auch zu ihrem Wohlbefinden bei. Besonders gut unterpflanzen lassen sich Strauchrosen, Kletterrosen, Beetrosen. Geeignet als Unterpflanzung sind Stauden und einjährige Sommerblumen vor allem in Blautönen, Hellgelb, Weiß oder mit silbrigem Laub.
Setzen Sie die Pflanzen in so großem Abstand, dass die Rosen nicht bedrängt werden (sehr wichtig bei niedrigen Beetrosen), und bedenken Sie, dass auch die Unterpflanzung Nährstoffe verbraucht. Dünger also etwas großzügiger verteilen. Dafür müssen unterpflanzte Rosen meist weniger gegossen werden, der Befall durch Sternrußtau wird reduziert, und auch Unkraut kommt kaum noch auf.

Hagebuttenrosen

Wie komme ich zu Hagebutten?
Der Hagebuttenansatz hat weniger mit der Pflege, als mit dem Rosentyp zu tun. Besonders viele Hagebutten bilden Wildrosen. Sie blühen nur einmal und setzen dann reichlich Früchte an, die übrigens nicht immer nur leuchtend rot und eiförmig wie bei der weit verbreiteten Hundsrose (Rosa canina) sind, sondern je nach Rosenart auch rund oder flaschenförmig, orange, dunkelrot oder schwarz. Die größten Hagebutten hat die Apfelrose (Rosa rugosa), die häufig im Straßengrün verwendet wird.
Allgemein nicht so üppig fruchten öfterblühende Gartenrosen, was zum Teil auch damit zusammenhängt, dass man die verwelkten Blüten stets wegschneidet, damit sich immer wieder neue Knospen bilden.

Schadet Rindenmulch den Rosen?

Rindenmulch ist ein inzwischen weit verbreitetes Mittel, um den Boden unter Rosen länger feucht und weitgehend frei von Unkraut zu halten. Durch den Belag bleibt die Erde, auch wenn man sie hin und wieder betritt, außerdem schön locker, was für das Gedeihen der Rosen bekanntlich besonders wichtig ist. Der einzige Nachteil von Rindenmulch: Er entzieht dem Boden Stickstoff und macht den Boden sauer.
Geben Sie deshalb, ähnlich wie bei einer Unterpflanzung, vor allem im Frühjahr etwa 30% mehr Dünger. Nehmen Sie zum Mulchen außerdem nicht ganz frische, sondern etwas abgelagerte, bzw. ankompostierte Rinde. Die ausgebrachte Schicht sollte ca. fünf Zentimeter dick sein. und muss nach Bedarf erneuert bzw. ergänzt werden. Am ehesten eignet sich Rindenmulch für pflegeextensiv angelegte Gartenbereiche mit Wild-, Strauch- und Bodendeckerrosen.

Wertvoller als Rindenmulch bei Rosen ist die "Gartenfaser"
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