rotspitzenkrankheit im rasen

Auch der Rasen kann Krankheiten haben die nicht nur unschön aussehen sondern auch richtig Schaden verursachen. Vor allem wenn der Boden vor der Aussaat schlecht vorbereitet ist kommt dies öfter vor.

In der letzten Zeit gibt es häufig Klagen über  einen „rostigen Rasen“. Tatsächlich ist es ein  Rostpilz der viele Rasenanlagen bräunlich erscheinen lässt. Diese Pilze treten entweder horstweise auf oder auch großflächig. Schlimmstenfalls kann es soweit kommen, dass die ganze Rasenfläche ein bräunliches Rasenmeer ist. Wenn man durch diese Rasenfläche geht werden die Schuhe richtig rotbraun.

Durch die fast durchgehende Feuchtigkeit im Rasen, bedingt durch zuviel Regnen, oder zu oftmaliges Beregnen, wurden die schon erwähnten Rostpilze intensiv gefördert. Während naturhafte Wiesen oder extensive Rasenflächen  nicht, oder kaum betroffen sind ist dies leider eine Erscheinung der „schönen“ klassischen Rasenflächen.

Was tun wenn nun der Rost den Rasen befallen und geschädigt hat? Wegen einer Kleinigkeit sollte man die Augen zudrücken und die Natur gewähren lassen. Ist es aber wirklich arg, so muss was unternommen werden.

Primär handelt es sich meist um einen Stickstoffmangel im Boden der sich auf die Widerstandsfähigkeit des Rasens negativ auswirkt und zum Krankheitsbefall führt. Obwohl normalerweise im Spätherbst nicht mehr mit stickstoffhältigen Düngern gedüngt wird, soll in diesem Fall noch 2 –3 kg Ammonsulfat breitwürfig verteilt auf 100 m2 Rasenfläche  gestreut werden. Hernach ordentlich einwässern.

Bei einem starken Befall sollte noch mit einem systemischen Mittel wie Baycor  gespitzt werden. Gleichzeitig wäre die Beifügung des „Höfler Pflanzenelexiers“ sehr wertvoll, weil damit wichtige Spurenelemente wie Kupfer und Zink, zur Pflanzenstärkung  beitragen.

Nun noch ein Gedanke zum abschließenden Rasenschnitt. Nach einer Baycorspritzung sollte bis zu einer Woche mit dem Rasenmähen zugewartet werden damit das systemisch wirkende Mittel auch aufgenommen  werden und wirken kann.
Unabhängig von einem Krankheitsbefall  sollte  man nicht mit einem zu hohen Rasen in den Winter gehen, weil sonst der Schneeschimmel während des Winters dem Rasen stark zusetzen kann.

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