FrostschÄden

Frostschäden kommen nicht nur vom Erfrieren, sehr oft sind es auch Vertrocknungsschäden.

Hilfe meine Pflanzen treiben nicht aus!


Der Winter ist vorüber, der Frühling kommt ins Land.   Es ist schon bald Mai und in meinem Garten stehen Pflanzen die noch nicht ausgetrieben haben. Jetzt sind die letzten absterbenden Pflanzen als Frostschäden endgültig einzustufen. Jene Pflanzen die jetzt  noch nicht ausgetrieben haben, sollen aus dem Garten geräumt werden. Siechende Äste und Pflanzenteile die nur ganz spärlich austreiben, gehören kräftig  bis auf den gesunden Austrieb zurückgeschnitten, - sofern sich dies noch lohnt. Doch Vorsicht bei Veredlungen. Alles was unter der Veredlungsstelle hervorkommt ist der „Wildling“ und meist wertlos. Erfroren sind Rosen, Feigen, Edelkastanien, Marillen, Pfirsiche, Ziersträucher vieler Art und auch manche robuste Topfpflanze. 
Manche Pflanzen treiben noch an und man hat Hoffnung, dass sie noch kommen. Bis zu 10 cm kann ein Trieb noch wachsen aus dem Austriebsstrom und erst dann wird er welk und kaputt. Wir müssen damit leben, dass  ungefähr alle zehn Jahre strenge Winter bei uns  wiederkehren.

Frostschäden sind oft nicht leicht zu erkennen. Auch wir Gärtner und Baumschuler leiden sehr unter Frostschäden. Im Februar und März sieht die Pflanze noch aus wie alle anderen Gesund und Vital. Manchmal zeigen sich Schäden noch im Juni. Erst bei genauerem Hinschauen sieht man die Frostschäden.

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