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Die Hausgarten-Revolution


Im Erwerbsobstbau gibt es fast ausschließlich nur mehr den Spindelbusch. Warum nicht auch im Hausgarten?  Es stimmt nicht, dass diese Bäume mehr Arbeit brauchen und ohne chemischen Pflanzenschutz nicht auskommen.

Für die Frucht-Nutzung im Familien- und Hausgarten, spricht fast alles für den „Spindelbaum“.
So ein Spindelbaum trägt schon im zweiten Jahr und nach 5-6 Jahren hat er bei guter Pflege sein volles Ausmaß erreicht und bringt Ihnen 20-30 kg Ertrag. Und jetzt kommt der Riesen-Vorteil. Während ein Sämlingsbaum 50-100 m2 Fläche braucht können Sie auf der gleichen Fläche 5-10 Spindelbäume hinsetzen. Jetzt können Sie sich austoben. Vom Allerfrühesten bis zum Allerspätesten können Sie Sorten setzen welche Sie im „fantasielosen Marktsortiment“ nie zu kaufen bekommen. Sie können neben  bekannten gustiösen Sorten, einige alte nostalgische Sorten in die Pflanzung aufnehmen.

Am Beispiel Apfel kann dies am besten demonstriert werden. Nirgends in einem Geschäft werden Sie den Allerfrühesten den Cloose, der schon im frühen Juli reift, kaufen können. Auch nicht den Klarapfel oder den Stark Earliest. Anfangs August kann Sie der feinduftig schmelzende Mantet oder der Sommerregent beglücken. Ende August-Anfang September gibt es bereits eine große Vielfalt wie z.B. Gravensteiner, James Grieve, Summerred, dann Gala, Elstar, Mc Intosh, Lobo, Kronprinz Rudolf. Und jetzt geht der ganzen Reigen weiter bis zum Allerspätesten dem grünen "Knacker" dem Granny Smith oder Braeburn und natürlich Krummstiel, Steirischer Maschansker u.a. alte und lokale Sorten.

Da können Sie auch Ihre Kindheitserinnerungen ausspielen und den „Klachlapfel“, die Schafnase, den Lavantaler Bananenapfel setzen. Von der Ananasrenette bis zum Zigeunerapfel können Sie alles unterbringen auch in einem kleinen Hausgarten. Jeweils eine familien- und mundgerechte Dosis. Die Freude über den Spindelbaum und Ihre Gaumenfreuden aus dem eigenen Garten, nehmen kein Ende.
Der Abstand von einem zum anderen Spindelapfelbaum beträgt 1 – 1,5 – 2 m.

Man kann auch Kirschen und Weichsel  (Giselaunterlage), Birnen  (Quittenunterlage)
sowie Zwetschken und Marillen und Pfirsiche auf geeigneten Unterlagen setzen. Der Abstand sollte hier 2 – 2,5 m betragen.  Bei diesen Obstarten haben Sie in der Regel schon im 3. Jahr einen schönen Ertrag.

Die Erziehung eines Spindelbaumes ist viel einfacher als bei den bekannten herkömmlichen Baumformen. Außerdem bleiben diese Bäume viel niedriger. Die köstlichen Früchte sind für jeden erreichbar, ob Rollstuhlfahrer, Kleinkinder, Senioren einfach jeder kann beste, genussreife, gesunde Früchte ernten.

Wir in unserer Baumschule sind spezialisiert auf Spindelobstbäume in vielen Sorten. Kommen Sie wir beraten sie gerne!

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