brombeerkrankheit

Brombeeren sind sehr robuste Beerensträucher mit wenigen Krankheiten. In letzter Zeit treten vermehrt Brombeergallmilben auf und machen oft die Ernte zu Nichte.

Mein Brombeerstrauch hat  in den letzten Jahren regelmäßig getragen, jedoch die Früchte blieben blass bis rot und schmeckten ganz sauer.

Hier handelt es sich höchstwahrscheinlich um die Brombeergallmilbe. Dieses Tier ist mit freiem Auge nicht erkennbar  (0,15 mm groß) und siedelt sich bei beginnender Vegetation auf den Brombeertrieben an und legt dann in Massen ihre Eier auf der Unterseite der Blätter, den Trieben und in den Blütenboden. Durch die Saugtätigkeit der Milben kommen die oben beschriebenen Schäden zutage.

Wem der Schaden zu groß geworden ist, kann man erst  im nächsten Jahr vorsorglich nach dem Austrieb bis nach der Blüte, mit Netzschwefelspritzungen  alle 10 bis 14 Tage eventuell mit Naturen von Celaflor, diese Biester bekämpfen. Vor der Ernte kann man nichts mehr tun!

Verwechselt wird manchmal die Milbenkrankheit  mit der naturgegebenen späten Ausreife der „Dornenlosen Brombeeren“ die heute fast ausschließlich gepflanzt werden. Die allerletzten Beeren gibt es manchmal noch im November und da ist es schon zu kühl für eine aromtische Frucht.

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